Die Dreharbeiten sind abgeschlossen. Wir hatten sehr spannende Gespräche und das ein oder andere krude Erlebnis. So verlangten Mitarbeiter des Bundesamts für Verfassungsschutz die Herausgabe unserer Personalausweise, was sie rechtlich überhaupt nicht dürfen. Die amerikanische Militärpolizei verfolgte 20 Kilometer auf einer bundesdeutschen Autobahn mit eingeschalteter Sirene und Martinshorn, nur weil wir zuvor den neuen Spionagestützpunkt der US Army in Wiesbaden gedreht hatten. Doch all dies ist nichts gegen die Erzählungen einer Reihe von Überwachungsopfer, die zumeist jahrzehntelang von sogenannten Sicherheitsbehörden verfolgt und ausgeschnüffelt wurden. Nun sitzen wir mit all den Geschichten im Schnitt und arbeiten daran, dass der Film im Januar 2014 im Fernsehen zu sehen ist.