Über eine Million Objekte hat das Haus der Geschichte in Bonn gesammelt. Es ist so etwas wie das materialisierte Gedächtnis der Republik. Ob Wirtschaftswunder, Mauerbau oder Flüchtlingskrise, zu jedem großen geschichtlichen Ereignis der Bundesrepublik haben die Museumsmacher in ihrer Ausstellung und noch viel mehr in ihren Magazinen Nun kommen ein paar neue Objekte hinzu. Die Flut vor drei Monaten gilt, so der Sammlungsdirektor, als die erste, die direkt mit der Klimakrise in Verbindung steht. Und so sitzen die Restauratoren nun über Dingen, die die Flug weggeschwemmt und beschädigt haben. Sie alle haben eine Geschichte – die Malerin und ihre erdverschmierten Bilder, der Pfarrer und das, was das Wasser von seiner Kirche übrig ließ und die Dorfbewohnerin, die in den ersten Tagen hunderte von Fotos machte. Wir haben Sie besucht und waren im Haus der Geschichte, um zu schauen, wie dort mit den geschichtlichen “Beweisstücken” umgegangen wird. Unser Film läuft am Mittwoch, den 22. Oktober um 19.20 Uhr in der KULTURZEIT auf 3SAT.