Vier Tage ohne Strom. Eisige Kälte. Dunkelheit und Stillstand. Der größte Stromausfall seit Kriegsende ist kein Unfall, sondern ein gezielter Anschlag. Zehntausende Berliner sind betroffen. Linksextremisten der sogenannten Vulkangruppe legen die Energieversorgung lahm – aus ideologischen Gründen, wie sie selbst sagen, im Namen des Klimas. In diesem Film gehen wir der Frage nach, ob und wie aus politischer Verzweiflung Terror werden kann. Wir begleiten Aktivisten, Wissenschaftler und Kritiker der Klimabewegung – und zeigen, wie sehr sich die Debatte radikalisiert hat und wie groß die Gefahr mittlerweile für die Gesellschaft ist.Zu Wort kommen der Klimaaktivist Tadzio Müller, der Gesellschaftswissenschaftler Markus Wissen, der Publizist Ulf Poschardt, der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reu und Hendrik Hansen, der künftige Verfassungsschützer in Extremismustheorie und -analyse schult. Sie sprechen über zivilen Ungehorsam, Sabotage, Gewalt – und über die Grenzen politischer Legitimation. Von Berliner Villenvierteln über Trafostationen in Nordrhein-Westfalen bis hin zu Angriffen auf Industrie und Bahn: Wir zeigen eine Szene, die gezielt Infrastruktur attackiert, um gesellschaftliche Umbrüche zu erzwingen. Sicherheitsbehörden warnen vor einer neuen Qualität des Linksextremismus – und wirken zugleich machtlos. Unser Film über Klimakampf, Ideologie und Eskalation lief am Montag, den 26. Januar 2026 um 19.20 Uhr in der KULTURZEIT auf 3sat.

