Jeden Montag treffen sich in Berlin wahlweise vor dem Brandenburger Tor oder auf dem Potsdamer Platz Menschen zu einer sogenannten Montagsmahnwache. Ins Leben gerufen hat die ein 34jähriger Fallschirmspringer und Firmengründer, der von sich sagt: Ich bin ein ganz normaler Mensch. Mittlerweile gibt es ähnliche Veranstaltungen in über sechzig anderen Städten. Aufgerufen wird über Facebook und eigens eingerichteten Seiten. Aber auch Rechtsextreme weisen auf die Montagsmahnwachen hin und besuchen sie. Schuld am Konflikt, so heißt es in vielen der Reden, sind die USA und deren Notenbank – die Federal Reserve. Putin hingegen wird gelobt. Auffällig sind immer wieder auch professionell gestaltete Plakate und Banner, die eine deutsch-russische Freundschaft betonen. Doch wer sind die Organisatoren und die Redner hinter diesen Veranstaltungen? Was haben sie für eine Geschichte und was wollen sie? Wir haben mit ihnen gesprochen und sie zu einer der Montagsmahnwacher begleitet. Zudem haben wir mit dem bekannten Soziologen Alexander Häusler über das Phänomen gesprochen. Unser Film läuft am Montag, den 19.05.2014, 19.20 Uhr in der Kulturzeit auf 3SAT.
