Für unsere Reportage über den Kalten Medienkrieg haben wir mit dem Berliner Medienwissenschaftler Norbert Bolz darüber gesprochen, wie im Ukrainekonflikt berichtet wird. Während im Irakkrieg noch perfektionierte Fotografien embeddeder Journalisten und technoide Aufnahmen ins Ziel gelenkter Bomben die Meinung beeinflussten, sind es im Ukrainekonflikt nun Handyvideos und Amateuraufnahmen, die unser Bild prägen. Doch auch diese Art bietet der Propaganda alle Möglichkeiten der Beeinflussung. Doch allein das Unperfekte, so sagt Norbert Bolz, lässt uns glauben, die Aufnahme sei authentisch. Ein Ausschnitt aus unserem sehr spannenden Interview ist nun in der Rubrik “Filme” online abrufbar.